Monthly Archives: Juli 2010

Akku des Elektroautos in fünf Minuten laden

Das japanische Unternehmen JFE Engineering hat eine Schnell-Ladestation entwickelt, welche Elektroautos (mit 16kWh)  in nur drei Minuten bis zu 50% aufladen soll. 80% Akku werden bereits nach fünf Minuten erreicht. Bereits nach drei Minuten ist z.B: der Mitsubishi iMiev zur Hälfte geladen und kann rund 80km damit fahren.

Schnellladestation für japanische Elektroautos

Die Ladestation soll für Fahrzeuge von Nissan, Mitsubishi, Subaru und Toyota kompatibel sein und bereits 2011 verfügbar sein. Ab da will man dann auch in ganz Japan die Ladestationen an Tankstellen und Einkaufszentren installieren. Für den privaten Hausgebrauch ist das Gerät leider zu teuer –  es soll rund 60.000$ kosten.

Herkömmliche Stromstellen in Europa brauchen für eine vollständige Ladung satte acht Stunden.

Acht Jahre Garantie auf Akku als Minimum bei Elektroautos

Der Kauf eines Elektroautos ist zum größten Teil wegen der teuren Batterie nicht gerade billig. So kostet eine neue Batterie rund 10.000€, soviel wie ein neuer Kleinwagen. Daher sollte man beim Kauf eines Elektroautos auch auf die Garantiebedingungen des Akkus achten.

8 Jahre Minimum

Der Branchendienst Eurotax-Schwacke sieht 8 Jahre Garantie auf den Akku als akzeptablen Wert an. Sonst wäre ein solches Auto wohl auch schwer an den Mann zu bringen.

GM zum Beispiel gibt auf seinen “Volt” acht Jahre oder rund 160.00km Garantie auf dessen Akkus. Zudem erhalten die Käufer eine Ladestation kostenlos dazu. Für Autos mit Verbrennungsmotor gibt es nur 5 Jahre Garantie.

Geht der Akku in dieser Zeit kaputt, wird dieser von GM kostenlos ersetzt.

Elektroautos mieten

Der Autoverleiher Sixt hat seit Anfang der Woche insgesamt vier Fahrzeuge mit Elektroantrieb im Angebot. Das Angebot gibt es aktuell leider nur in München.

Die Kleinwagen auf Basis eines Fiat 500 oder einen Kleintransporter aus Basis des Fiat Fiorina können zu den üblichen Preisen gemietet werden. Der Kleinwagen kostet 59€ am Tag, der Transporter 79€. Dazu kommen noch Stromkosten von vier Cent pro Kilometer.

Damit soll die Alltagstauglichkeit der Elektroautos getestet werden – jedoch nur für 3 Monate vorerst. Danach kommen die Fahrzeuge nach Hamburg.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation zwischen Sixt und RWE, welche diese Woche drei neue Ladestationen mit sechs Steckplätzen für Elektroautos vorstellte.
Standorte dieser Ladestationen sind  die Ingolstädter Straße 172, Amalienburgstraße 25 und an der Friedenstraße 22 am Ostbahnhof. Eine weitere Säule ist in Pullach ist in Planung.

Ingesamt will RWE bis Ende 2010 rund 100 Ladestationen in München aufbauen.

Hybrid Porsche 918 Spyder für eine halbe Million Euro

Der “grüne” Supersportwagen 918 Spyder von Porsche, welcher aktuell noch ein Prototyp ist, könnte tatsächlich in einer Kleinserie produziert werden. Es soll bisher bereits 2000 Interessenten geben, laut Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer wäre eine Kleinserie ab 1000 Wagen denkbar.

Das Auto hatte auf dem Genfer Autosalon alle Blicke auf sich gezogen – denn nicht nur sein Äußeres ist ein einziges Superlativ, sondern auch die technischen Daten: So soll der Zweisitzer einen Verbrauch von 3l/100 Kilometer und einen CO2 Ausstoß von nur 70 Gramm aufweisen – natürlich bei entsprechender Fahrweise. Auch rein elektrisch lässt sich der Porsche fahren, zwar nur 25 Kilometer aber das ist bei einem V8 Motor und einer Leistung von 700 PS  trotzdem beachtlich.

Doch auch der Preis ist spektakulär – falls der Porsche 918 Spyder produziert werden sollte, wird dies der teuerste Serienporsche aller Zeiten – rund 500.000€ werden für den “Öko-Flitzer” fällig (Quelle: Bloomberg).

Man kann nur hoffen, dass Porsche den Spyder produziert und der Welt zeigt, dass Porsche immer noch oben auf ist und auch in Zeiten von Hybrid, Spritsparmaßen usw. mitspielen kann.

Video: Tesla Roadster vs. Porsche Spyder

Das Elektroautos auch eine Menge Spaß machen zeigt das folgende Video. Motortrend.com hat die zwei Supersportwagen Porsche Spyder und Tesla Roadster verglichen. Bei der Beschleunigung hat der Porsche tatsächlich das Nachsehen, beim Topspeed aber der Elektroflitzer.

Beides unglaublich schöne und schnell Autos – so lassen sich auch Kritiker von Elektroautos leicht überzeugen.