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Elektrorennen: Mit dem Zero Race in 80 Tagen um die Welt

Am 15.August 2010 startet im schweizerischen Meiringen das Zero Race, bei dem die Teilnehmer über 30.000 Kilometer um den ganzen Globus fahren und das mit Elektroautos.

Es nehmen vier Teams plus einem Versorgungsfahrzeugs an dem Rennen teil, sie sind alle elektrisch angetrieben und auch der Strombedarf muss von jedem Team selbstständig hergestellt werden. Dies kann über Wind, Sonnen oder alternative erneuerbare Energien geschehen.

Mit dabei sind das Zerotracer Team (Schweiz), Power Plaza Team (Süd-Korea), Team Trev (Australien), Zytel Team (Spanien/China) und aus den USA das Zero Race Support Team.

Die Route führt die Teams über Genf, Brüssel, Berlin, Kiew, Moskau, Chalyabinsk, Almaty, Urumchi, Lanzhou, Shanghai, Vancouver, San Francisco, Los Angeles, Austin, Mexico City, Cancun, Lissabon und wieder zurück nach Genf.

Ich bin gespannt ob alle ohne größere Probleme ins Ziel kommen und wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg!

Tesla mit Verlust im 2.Quartal 2010

Elektro-Pionier Tesla hat im zweiten Quartal 2010 erneut rote Zahlen geschrieben und einen Verlust von rund 39 Millionen Dollar zu melden. Das kalifornische Unternehmen, welches Kooperationspartner von Daimler und Toyota ist, begründet den Verlust mit den hohen Entwicklungskosten für die 2012 geplante Elektrolimousine Tesla Model S.

Tesla war erst im Juni 2010 an die Börse gegangen, ist bislang aber trotz des gewachsenen Interesses an Elektroautos immer noch ein Verlustgeschäft. Erste Gewinne sollen Mitte des Jahrzehnts eingefahren werden.

Elektromobilität: China auf der Überholspur

Wie McKinsey für das Magazin “Wirtschaftswoche” ermittelt hat, legt China im Bereich Elektromobilität und Elektroautos enorm zu. McKinsey berechnet den Evi-Index, welcher den Fortschritt der Elektromobilität der verschiedenen Länder misst. Bei der letzen Erhebung vor drei Monaten lag China noch auf Platz 7, bei der aktuellen machten die Chinesen vier Plätze gut und stehen nun auf dem 3.Platz und zogen mit Deutschland gleich. Erfasst wurden bei der Untersuchung nicht nur Elektroautos, sondern auch Plug-in-Hybridfahrzeuge.

Die ersten zwei Plätze belegen weiterhin die USA und Frankreich, welche das Elektroauto und die notwendige Infrastruktur gezielt fördern. Deutschland hat sich endlich dem Trend zum Elektroauto “ergeben” und kann durch seine Bemühungen jedoch näher zu Frankreich aufschließen. Im Mittelfeld schließen sich Japan, Korea, Italien und Dänemark an.

Sieben von 59 chinesischen Fahrezeugmodellen verfügen aktuell über einen Elektroantrieb. Insbesondere bei der Akkutechnik ist China weiter als manch andere Länder. Die Subvention für Elektroautos in China verringert den Preis eines Neuwagens dort um rund 4500 Euro.

Mit einem Elektroauto 14.000km von Shanghai nach Paris

Der ultimative Härtetest für das Elektroauto Citröen Berlingo – zwei Franzosen sind mit dem Elektroauto von Shanghai bis nach Paris gefahren und haben dabei eine Distanz von rund 14.000 Kilometer überwunden. Die Fahrt ging von China aus über Kasachstan, Russland, Ukraine, Polen, Tschechien, Deutschland bis nach Frankreich.

Das Batterienpack des Berlingo hielt rund 120 Kilometer, bis es aufgeladen werden musste. Mit an Bord waren zwei weitere Batteriepacks, welche die Reichweite auf theoretische 360km steigerte. Aufgeladen wurden die Batterien in den Dörfern der russischen Steppe an 380 Volt Steckdosen.

Ganz ohne Begleitfahrzeug überwanden die zwei Abenteurer mit ihrem Auto die Wüste Gobi, durchstanden Sandstürme, passierten verschneite Pässe und meisterten heftigste Strecken in Kasachstan und Russland.

Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 110km/h kamen die Franzosen am 13.Juli in Paris an –  rund 2,5 Monate haben Sie für die gigantische Strecke gebraucht. Gestartet hatten Sie am 3.Mai 2010 auf der Expo in Shanghai.

Den wohl härtesten Härtetest der Welt hat das Elektroauto bravorös bestanden – lediglich eine Reifenpanne gab es auf den 14.000 Kilometern.

Elektroautos mieten

Der Autoverleiher Sixt hat seit Anfang der Woche insgesamt vier Fahrzeuge mit Elektroantrieb im Angebot. Das Angebot gibt es aktuell leider nur in München.

Die Kleinwagen auf Basis eines Fiat 500 oder einen Kleintransporter aus Basis des Fiat Fiorina können zu den üblichen Preisen gemietet werden. Der Kleinwagen kostet 59€ am Tag, der Transporter 79€. Dazu kommen noch Stromkosten von vier Cent pro Kilometer.

Damit soll die Alltagstauglichkeit der Elektroautos getestet werden – jedoch nur für 3 Monate vorerst. Danach kommen die Fahrzeuge nach Hamburg.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation zwischen Sixt und RWE, welche diese Woche drei neue Ladestationen mit sechs Steckplätzen für Elektroautos vorstellte.
Standorte dieser Ladestationen sind  die Ingolstädter Straße 172, Amalienburgstraße 25 und an der Friedenstraße 22 am Ostbahnhof. Eine weitere Säule ist in Pullach ist in Planung.

Ingesamt will RWE bis Ende 2010 rund 100 Ladestationen in München aufbauen.