Kritik an der Förderung der Elektomobilität in Deutschland

Einer Studie des CAR-Instituts in Duisburg-Essen zufolge läuft Deutschland Gefahr bei der Entwicklung von Elektroautos international den Anschluss zu verliren. Es werden zuviele Kleinprojekte gefördert erklärte der Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer. Man verfolge das Ziel bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen, was aber mit der aktuellen Strategie schlichtweg nicht machbar wäre.

Dabei steckt in der Elektromobilität ein enormes Potential – so sollen 2025 weltweit rund 22 Millionen E-Autos und Hybridfahrzeuge verkauft werden. Sollten diese Zahlen zutreffen, so rechnet man mit einem Anstieg des Marktvolumens von Hochleistungsbatterien auf 130 Milliarden Euro.

Im Gegensatz zu Deutschland werden zum Beispiel in den USA und China der Ausbau mit rund 10 Milliarden Euro gefördert. Hierzulande sind es gerade einmal 115 Millionen Euro. Und dieses wenige Geld werde dann auch noch zu sehr gestreut.

Man kann nur hoffen, dass die Politik hier bald reagiert und die Foschung weiter vorantreibt. Lohnen würde es sich auf alle Fälle.

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